Zusammenfassung der Sicherheitsvorkehrungen
WARNUNG (FORTSETZUNG)
• Zur Sicherung des Patienten auf der Trage immer alle Haltegurte benutzen. Ein nicht durch Haltegurte gesicherter Patient
kann von der Trage fallen und sich verletzen.
• Einen Patienten niemals unbeaufsichtigt auf der Trage lassen. Andernfalls besteht Verletzungsgefahr. Die Trage immer gut
festhalten, solange sich ein Patient darauf befindet.
• Niemals die optionalen Feststellbremsen betätigen, wenn sich ein Patient auf der Trage befindet. Wird die Trage bei
angezogener Radsperre bewegt, könnte sie kippen und so den Patienten bzw. Bediener verletzen und/oder die Trage
beschädigen.
• Seitengitter sind nicht zur Fixierung des Patienten gedacht. Zur sachgemäßen Anwendung des Haltegurts siehe
Wenn die Haltegurte nicht sachgemäß verwendet werden, kann es zu Verletzungen des Patienten kommen.
• Hydraulisches Anheben oder Absenken der Trage kann elektronische Patientenüberwachungsgeräte vorübergehend
beeinträchtigen. Für beste Ergebnisse sollte die Patientenüberwachung erfolgen, wenn die Trage nicht bedient wird.
• Hohe Hindernisse wie Bordsteinkanten, Stufen oder unebenes Gelände können ein Kippen der Trage verursachen, was
möglicherweise zu Verletzungen von Patient bzw. Bediener führen kann.
• Wenn die Trage mit dem Ständer (optional) ausgestattet ist, sicherstellen, dass der Ständer eingeklappt ist und während
des Transports nicht ausklappt.
• Ein Transport der Trage in niedriger Position kann das Kipppotenzial der Trage verringern. Falls möglich weitere Helfer
heranziehen oder einen anderen Weg wählen.
• Power-LOAD ist so konstruiert, dass es nur in Verbindung mit der Power-LOAD-Option mit den Tragen 6085/6086 Performance-
PRO XT, Power-PRO™ XT und 6510/6506 Power-PRO™ IT kompatibel ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann
Power-LOAD als Geweihstange für die meisten X-Rahmen-Tragen verwendet werden, wobei für alle Tragen ohne Power-
LOAD-Option eine Schienenklemmgruppe erforderlich ist.
• Es liegt in der Verantwortung des Bedieners der Trage sicherzustellen, dass die im Modell 6390 des Power-LOAD-Systems
von Stryker verwendete Trage Power-LOAD-kompatibel ist. Wird eine nicht kompatible Trage im Modell 6390 des Power-
LOAD-Systems von Stryker verwendet, kann es zu Verletzungen kommen.
• Bei belegter Trage müssen zwei Bediener bereit stehen.
• Die Bediener müssen das Gesamtgewicht von Patient, Trage und auf der Trage befindlichen Gegenständen heben können.
• Je höher ein Bediener die Trage heben muss, desto schwieriger wird es, das Gewicht zu halten. Aufgrund zu geringer
eigener Körpergröße oder zu hohem Körpergewicht des Patienten braucht ein Bediener möglicherweise Hilfe beim
Einladen der Trage. Der Bediener muss die Trage so weit anheben können, dass das Fahrgestell der Trage beim Ausladen
vollständig ausklappen und einrasten kann. Ein Bediener mit geringerer Körpergröße muss seine Arme vergleichsweise
höher heben, damit das Fahrgestell ausklappen kann.
• Im Fahrzeug muss sich ein ordnungsgemäß installierter Sicherheitshaken befinden, damit die Stoßstange die Vorderbeine
des Grundgestells nicht wegdrücken kann.
• Bei Verwendung einer Tragenbefestigung die Trage nicht mit eingezogenem Kopfteil in das Fahrzeug laden. Wird die
Trage mit eingezogenem Kopfteil eingeladen, kann sie kippen oder nicht korrekt in die Tragenbefestigung einrasten, was
möglicherweise zu Verletzungen von Patient oder Bediener und/oder Schäden an der Trage führen kann.
• Wird das Gewicht von Trage und Patient von den Rädern nicht mehr gehalten, fährt die Trage automatisch in den
Schnelleinzugsmodus, wenn der Knopf Einziehen (–) gedrückt wird.
• Nachdem das Gewicht vom Boden gehoben ist, müssen die Bediener die Last von Patient, Krankentrage und Zubehör
tragen. Kann die Last nicht richtig abgestützt werden, sind Verletzungen bei Patient bzw. Bediener möglich.
• Der Be- und Entladevorgang für eine Person ist nur für den Umgang mit einer nicht belegten Trage vorgesehen. Diese
Vorgänge nicht beim Be- bzw. Entladen eines Patienten anwenden. Andernfalls besteht Verletzungsgefahr für den
Patienten oder Bediener.
• Beim Ausladen der Trage diese nicht am Sicherheitsbügel ziehen oder anheben. Andernfalls könnte der Sicherheitsbügel
beschädigt und der Patient bzw. Bediener dadurch verletzt werden.
• Den Knopf Ausziehen (+) erst drücken, wenn der Sicherheitsbügel im Sicherheitshaken eingeklinkt ist.
• Zur Vermeidung von Verletzungen vor Bedienung der Trage stets überprüfen, ob das Kopfteil eingerastet ist.
• Nicht versuchen, die Trage mit eingezogenem Kopfteil in das Patientenabteil zu laden. Wird die Trage mit eingezogenem
Kopfteil eingeladen, kann sie kippen oder nicht korrekt in die Tragenbefestigung einrasten, was möglicherweise zu
Verletzungen von Patient oder Bediener bzw. zu Schäden an der Trage führen kann.
• Radsperren nie an einer Trage mit übermäßig abgenutzten Rollen installieren bzw. benutzen. Werden Radsperren an
Rädern mit weniger als 15 cm (6 Zoll) Durchmesser montiert bzw. benutzt, könnte dies die Haltefähigkeit der Radsperren
beeinträchtigen und zu Verletzungen des Patienten bzw. Bedieners und/oder Schäden an der Trage bzw. anderen Geräten
führen.
• Die Haltegurte nicht an den Fahrgestellrohren, Querrohren oder der Abdeckung (Fowler) anbringen. Eine unsachgemäße
Haltegurtbefestigung kann zu Schäden an der Trage und darüber hinaus zu Verletzungen bei Patient bzw. Bediener führen.
www.stryker.com
6506-109-005 REV F
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