Änderung Der Version; Wasseranschlüsse; Versorgung Der Pumpe; Saugleitung - Interpump Group Sws71 Manuel D'utilisation Et D'entretien

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9.3
Änderung der Version
Die rechte Pumpenausführung ist dann gegeben, wenn:
sich der Zapfwellenstummel der Pumpenwelle bei
Frontansicht auf den Pumpenkopf auf der rechten Seite
befindet.
Die linke Pumpenausführung ist dann gegeben, wenn:
sich der Zapfwellenstummel der Pumpenwelle bei
Frontansicht auf den Pumpenkopf auf der linken Seite
befindet.
Hinweis In Abb. 5 ist die rechte Pumpenausführung gezeigt.
Die Version darf nur von autorisiertem
Fachpersonal unter strikter Beachtung folgender
Anweisungen geändert werden:
1. Trennen Sie die Hydraulik von der
Mechanik, wie in Kapitel 2 Abschn. 2.2.3 der
Reparaturanleitung beschrieben.
2. Drehen Sie die Mechanik um 180° und setzen
Sie den hinteren Gehäusedeckel so auf, dass
der Ölmessstab nach oben zeigt; richten
Sie den Hebebügel und die zugehörigen
Verschlussschrauben im oberen Teil des
Gehäuses aus, bringen Sie dann das Typenschild
wieder korrekt in seinem Sitz am Gehäuse an.
Stellen Sie sicher, dass die unteren
Ablassöffnungen am Gehäuse im Bereich
der Kolben geöffnet und nicht durch
Kunststoffstopfen der vorherigen Version
verschlossen sind.
3. Verbinden Sie Hydraulik und Mechanik, wie in
Kapitel 2 Abschn. 2.2.5 der Reparaturanleitung
beschrieben.
9.4
Wasseranschlüsse
Um die Anlage von den beim Pumpenbetrieb erzeugten
Schwingungen zu isolieren, sollten für den ersten
Leitungsabschnitt an der Pumpe (sowohl saug- als druckseitig)
Schläuche verwendet werden. Der Ansaugtrakt muss so
beschaffen sein, dass Verformungen durch den von der
Pumpe erzeugten Unterdruck vermieden werden.
9.5

Versorgung der Pumpe

Zur Erzielung des besten volumetrischen Wirkungsgrads bei
Flüssigmedium auf Umgebungstemperatur ist eine positive
Saughöhe von mindestens 0,20 Metern erforderlich (siehe
Abschn. 9.6).
Bei Flüssigmedium auf der Höchsttemperatur von 85 °C
beachten Sie bitte das folgende Diagramm Abb. 6, das
den min. Versorgungsdruck in Funktion der verschiedenen
Temperaturen definiert.
bar
psi
3,0
44
36
2,5
2,0
29
22
1,5
1,0
14
7
0,5
0,0
0
°C
40
45
50
55
°F
104
113
122
131
140
TEMPERATURA ACQUA [ °C - °F]
Wenden Sie sich für negative Förderhöhen an die
technische Abteilung oder den Kundendienst.
60
65
70
75
80
85
149
158
167
176
185
Abb. 6
9.6

Saugleitung

Für den einwandfreien Pumpenbetrieb muss die Saugleitung
folgende Eigenschaften aufweisen:
1. Der min. Innendurchmesser muss dem Diagramm im
Abschn. 9.9 entsprechen und in jedem Fall größer oder
gleich dem des Pumpenkopfes sein.
Entlang des Leitungsverlaufs sind lokalisierte
Verengungen zu vermeiden, die Druckverluste
mit daraus folgender Kavitation verursachen
können. Unbedingt 90°-Bögen, Verbindungen mit
anderen Leitungen, Drosselstellen, Gegengefälle,
umgekehrte U-Kurven und T-Anschlüsse vermeiden.
2. Die Anordnung muss derart gestaltet sein, dass
unter sämtlichen Betriebsbedingungen eine an der
Versorgungsöffnung der Pumpe gemessene positive
Saughöhe von mindestens 0,2 m (0,02 bar) gewährleistet
wird. Dieser Wert gilt für kaltes Wasser mit einer
Temperatur bis zu 40 °C, für höhere Temperaturen
verweisen wir in Bezug auf die minimale positive
Saughöhe auf das entsprechende Diagramm (Abschn. 9.5).
Die maximale positive Saughöhe darf 25 m (2,5 bar),
gemessen an der Versorgungsöffnung der Pumpe, bis zu
einer Temperatur von 75 °C nicht überschreiten. Oberhalb
dieser Temperatur darf die maximale positive Saughöhe
35 m (3,5 bar) nicht überschreiten.
3. Die Leitung muss perfekt dicht und so ausgelegt sein, die
langfristige Dichtigkeit zu garantieren.
4. Beim Anhalten der Pumpe darf sich die Leitung selbst
teilweise nicht entleeren.
5. Keine hydraulischen 3- oder 4-Wege-Armaturen, Adapter
usw. verwenden, da diese die Leistung der Pumpe
beeinträchtigen können.
6. Keine Venturi-Rohre oder Einspritzdüsen für das Ansaugen
von Reinigungsmittel installieren.
7. Der Einsatz von Bodenventilen oder anderen Arten von
Rückschlagventilen ist zu vermeiden.
8. Den Auslass des Bypass-Ventils nicht direkt in den
Ansaugtrakt leiten.
9. Geeignete Trennwände im Inneren des Tanks einrichten,
um zu vermeiden, dass der Wasserstrom aus dem Bypass
und der Versorgungsleitung des Tanks Verwirbelungen
oder Turbulenzen am Anschluss des Versorgungsschlauchs
der Pumpe bilden kann.
10. Stellen Sie vor dem Anschluss der Saugleitung sicher, dass
diese innen vollkommen sauber ist.
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