11 Arbeitshinweise
ACHTUNG
Der Vorschub und die Spindeldrehzahl sind für die
Standzeit des Einsatzwerkzeugs maßgebend!
• Die Schnittgeschwindigkeit bestimmt sich durch die
Drehzahl der Bohrspindel und durch den Durchmes-
ser des Einsatzwerkzeugs.
• Grundsätzlich gilt, je größer der Einsatzwerkzeug-
durchmesser ist, desto niedriger sollte die Drehzahl
gewählt werden.
• Bei höherer Festigkeit des Werkstücks muss der
Schneidedruck höher sein.
• Durch wiederholtes Zurückziehen des Einsatzwerk-
zeugs sorgen Sie für eine leichtere Spanabfuhr.
• Die Spanabfuhr ist besonders bei tiefen Bohrungen
erschwert. Setzen Sie hier Vorschub und Drehzahl
herab.
• Um eine übermäßige Abnutzung der Einsatzwerk-
zeugschneide zu vermeiden, sollten Sie bei Bohrun-
gen über 8,0 mm Durchmesser zunächst mit einem
Einsatzwerkzeug mit geringerem Durchmesser vor-
bohren.
• Lassen Sie den Bohrer nicht auf dem Werkstück rat-
tern, da dies mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer er-
heblichen Verstärkung der Schwingungen führt.
• Das Werkstück muss an der Werkstückauflage
eingespannt oder befestigt werden. Bohren Sie
nicht in Werkstücke, die zu klein sind zum siche-
ren Einspannen. Festhalten des Werkstücks von
Hand kann zu Verletzungen führen.
11.1
Bohren (Abb. 10, 16)
1. Kennzeichnen Sie die zu bohrende Stelle am Werk-
stück mit Hilfe eines Körners* oder eines spitzen Na-
gels*.
2. Sichern Sie das zu bearbeitende Werkstück auf dem
Bohrtisch (5). (Siehe 9.5).
3. Setzen Sie ein Einsatzwerkzeug in das Bohrfutter (7)
ein (Siehe 9.6).
4. Senken Sie die Bohrspindel (7a) über die Handgriffe
(3) ab und zentrieren Sie das Einsatzwerkzeug über
der zu bohrenden Stelle am Werkstück. Gehen Sie
vor, wie unter 9.4 beschrieben.
5. Schalten Sie das Produkt ein (Siehe 10.1).
6. Senken Sie die Bohrspindel (7a) über die Handgriffe
(3) ab.
7. Bohren Sie mit angemessenem Vorschub und ge-
wünschter Tiefe in das Werkstück.
8. Wählen Sie das richtige Schmiermittel basierend auf
dem Material des Werkstücks und des Bohrers, sowie
der Art der Bohrung.
9. Beachten Sie ein eventuell nötiges Spanbrechen auf
dem Weg zur gewünschten Bohrtiefe.
10. Führen Sie die Bohrspindel (7a) über die Handgriffe
(3) langsam zurück in die Ausgangsposition.
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
16 | DE
11.2
Senken und Zentrierbohren
Mit diesem Produkt können Sie auch Senken oder Zent-
rierbohren.
Beachten Sie hierbei, dass das Senken mit der niedrigs-
ten Geschwindigkeit durchgeführt werden sollte, während
zum Zentrierbohren eine hohe Geschwindigkeit erforder-
lich ist.
11.3
Holzbearbeitung
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass beim Bearbeiten von Holz eine
geeignete Staubabsaugung verwendet werden muss, da
Holzstaub gesundheitsgefährdend sein kann. Tragen Sie
bei stauberzeugenden Arbeiten unbedingt eine geeignete
Staubschutzmaske.
12 Reinigung und Wartung
WARNUNG
Lassen
Wartungsarbeiten, die nicht in dieser Be-
triebsanleitung beschrieben sind, von einer
Fachwerkstatt durchführen. Benutzen Sie nur
originale Ersatzteile.
WARNUNG
Nicht fachgerechte Wartung- oder Reini-
gungsarbeiten können Verletzungen verursa-
chen!
WARNUNG
Bei Reinigungs-, Instandsetzungs- und Wartungsar-
beiten kann das Produkt unerwartet starten und da-
durch zu Verletzungen und Verbrennungen führen.
–
Schalten Sie das Produkt aus.
–
Ziehen Sie den Netzstecker.
–
Lassen Sie das Produkt auskühlen.
–
Entnehmen Sie das Einsatzwerkzeug.
12.1
Reinigung
• Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Mo-
torengehäuse so staub- und schmutzfrei wie möglich.
Reiben Sie das Produkt mit einem sauberen Tuch* ab
oder blasen Sie es mit Druckluft* bei niedrigem Druck
aus. Wir empfehlen, dass Sie das Produkt direkt nach
jeder Benutzung reinigen.
• Tauchen Sie das Produkt zur Reinigung keinesfalls in
Wasser oder andere Flüssigkeiten.
• Halten Sie das Produkt stets sauber, trocken und frei
von Öl oder Schmierfetten. Entfernen Sie Staub nach
jedem Gebrauch und vor der Lagerung.
• Verwenden
schmirgelnde oder andere aggressive Reinigungs-
oder Desinfektionsmittel, um das Produkt zu reinigen,
da diese die Oberflächen beschädigen können.
• Reinigen Sie das Einsatzwerkzeug nicht, während es
noch in Betrieb ist.
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Sie
Instandsetzungsarbeiten
Sie
keine
chemischen,
und
alkalischen,