DE
Verwendungszweck
Die Filter sind zur Filtration von Trink- und Brauch-
wasser bestimmt. Sie schützen die Wasserleitungen
und die daran angeschlossenen wasserführenden
Systemteile vor Funktionsstörungen und Korrosi-
onsschäden durch Fremdpartikel wie Rostteilchen,
Späne, Sand, Hanf etc., max. Ø 2 mm.
Die Filter sind nicht einsetzbar bei chemikalien-
behandelten Kreislaufwässern. Bei Einsatz zur
Filtration von Prozesswasser und Kühlwasser
für Durchlaufkühlungen ist eine Fachberatung
erforderlich.
Bei Wässern mit groben Schmutzpartikeln einen
Grobschmutzabscheider vorschalten.
Für Öle, Fette, Lösungsmittel, Seifen und sonstige
schmierende Medien sind die Filter nicht geeignet.
Ebenso nicht zur Abscheidung wasserlöslicher
Stoffe.
Funktion
Das Rohwasser strömt durch den Rohwasserein-
tritt in den Filter ein und dort von innen durch
das Filterelement zum Reinwasseraustritt. Dabei
werden Fremdpartikel > 90 µm an der Innenseite
des Filtergewebes zurückgehalten. Je nach Ge-
wicht und Grösse fallen diese Partikel direkt in
den unteren Teil des Filterelements oder bleiben
am Filtergewebe haften. Das Filterelement kann
durch Rückspülen in regelmässigen Abständen
gereinigt werden.
Die Rückspülung erfolgt manuell und funktioniert
nach dem wirkungsvollen Prinzip der Rückspülung
durch Absaugung (Saugleisten-Rückspülsystem).
Der Filtrationsprozess läuft auch während der
Rückspülung ohne Unterbrechung, da ca. 90 %
der Filterfläche für den Filterbetrieb ständig zur
Verfügung stehen (Non-Stop-Filtration).
4
Einbauvorbedingungen
Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine
Richtlinien und technische Daten beachten.
Die Einrichtung der Anlage und wesentliche Verän-
derungen dürfen nur durch einen ausgewiesenen
Fachmann erfol gen.
Für die Rückspülung muss eine Spülwassermenge
von mindestens 3,5 m
stehen, bzw. ein Druck von mind. 2 bar während
der Rückspülung hinter dem Filter vorhanden sein.
Ein Kanalanschluss (Abfluss) mind. DN 50 sollte
vorhanden sein.
Der Einbauort muss frostsicher sein und muss
den Schutz des Filters vor Lösungsmitteldämp-
fen, Heizöl, Waschlaugen, Chemikalien aller Art,
UV-Einstrahlung und Wärmequellen über 40°C
gewährleisten.
Kunststoffteile von Öl und Fett, Lösemitteln und
sauren sowie basischen Reinigern freihalten. Nach
harten Stössen und Schlägen (z.B. mit ungeeigne-
tem Werkzeug, Fall auf Steinboden etc.) muss ein
Kunststoffteil auch ohne sichtbare Schäden erneu-
ert werden (Berstgefahr). Extreme Druckschläge
vermeiden.
pro Stunde zur Verfügung
3