Parkside PBRK 700 A1 Instructions De Fonctionnement Et De Sécurité page 60

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12.5.2 Kontrolle der automatischen Sägeketten-
schmierung
• Vergewissern Sie sich stets, dass die automatische Sägeket-
tenschmierung richtig funktioniert.
• Achten Sie auf einen stets gefüllten Öltank (44).
• Während der Sägearbeiten müssen das Schwert (41) und
die Sägekette (40) stets ausreichend geölt sein, um eine Rei-
bung mit dem Schwert (41) zu verringern.
• Das Schwert (41) und die Sägekette (40) dürfen nie ohne
Öl sein. Betreiben Sie die Säge trocken oder mit zu wenig
Öl, nimmt die Schnittleistung ab, die Lebenszeit des Schwer-
tes (41) wird kürzer, die Sägekette (40) wird schnell stumpf
und das Schwert (41) nutzt sich auf Grund von Überhitzung
sehr stark ab. Zu wenig Öl erkennt man an Rauchentwick-
lung oder Verfärbung des Schwertes (41) oder der Säge-
kette (40).
• Zum Überprüfen der Sägekettenschmierung die Kettensäge
mit der Sägekette (40) über ein Blatt Papier halten und ein
paar Sekunden Vollgas geben.
• Auf dem Papier kann die jeweils eingestellte Ölmenge über-
prüft werden. Die Sägekette (40) muss immer eine geringe
Menge Öl ab schleudern. Nach ein paar Sekunden muss
eine leichte Ölspur sichtbar sein.
12.5.3 Vorsichtsmaßnahmen bei Sägearbeiten
Stellen Sie sich nie direkt unter den Ast, welchen Sie absägen
möchten!
Die Gefahr, dass der Ast unerwartet auf Sie nieder fällt, ist sehr
groß. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, den Hochentaster (36)
in einem Winkel von 60° zum Ast anzusetzen.
Halten Sie das Gerät während des Schnittvorganges gut mit
beiden Händen fest und achten Sie stets auf eine Gleichge-
wichtsposition sowie einen guten Stand.
• Bedienen Sie das Gerät niemals einhändig! Der Verlust der
Kontrolle über Ihr Werkzeug kann zu ernsthaften oder tödli-
chen Verletzungen führen. Arbeiten Sie niemals auf einer Lei-
ter, einem Baumast oder anderen unsicheren Untergründen.
• Sägen Sie starke Äste nicht in einem Schnitt, sondern stets in
mehreren Schritten.
• Legen Sie zum Schneiden die Sägekette (40) an den Ast an.
• Üben Sie zum Führen des Gerätes leichten Druck aus, über-
lasten Sie den Motor aber nicht.
Befreien Sie den Arbeitsbereich vor dem Schneiden von stören-
dem Geäst und Unterholz. Schaffen Sie anschließend einen
Rückzugsbereich, fern der Stelle, auf die abgeschnittene Äste
fallen können, und entfernen dort alle Hindernisse. Halten Sie
den Arbeitsbereich frei, entfernen Sie die abgeschnittenen Äste
sofort. Achten Sie auf Ihren Standort, die Windrichtung und die
mögliche Fallrichtung der Äste. Seien Sie darauf vorbereitet,
dass heruntergefallene Äste zurückschlagen können. Platzieren
Sie alle anderen Werkzeuge und Geräte in sicherem Abstand
von den zu schneidenden Ästen, aber nicht im Rückzugsbe-
reich.
Beobachten Sie stets den Zustand des Baumes.
Suchen Sie nach Fäulnis und Verwesung in den Wurzeln und
Ästen. Wenn diese innen verfault sind, können sie während des
Schneidens unerwartet wegbrechen und herunterfallen.
Halten Sie auch nach angebrochenen und toten Ästen Aus-
schau, die sich durch die Erschütterung lösen und auf Sie her-
abfallen könnten.
Bei sehr dicken oder schweren Ästen machen Sie zunächst ei-
nen kleinen Einschnitt unterhalb des Astes, bevor Sie von oben
nach unten arbeiten, um ein Abbrechen zu verhindern.
Grundlegende Schnitttechnik
Schwere Äste brechen beim Absägen leicht ab und reisen dabei
lange Rindenstreifen vom Stamm weg, was den Baum nachhal-
tig schädigt. Mit der folgenden Schnitttechnik können Sie dieses
Risiko wesentlich verringern:
• Sägen Sie den Ast zunächst etwa 10 cm vom Stamm ent-
fernt, an der Astunterseite an
• Setzen Sie in etwa 15 cm Entfernung zum Stamm von oben
einen weiteren Schnitt an.
• Sägen Sie so lange, bis der Ast abbricht. Die Gefahr einer
Rindenverletzung am Stamm besteht jetzt nicht mehr.
• Zum Schluss entfernen Sie mit einem sauberen Schnitt von
oben entlang des Stamms den verbliebenen Aststumpf.
• Damit die Schäden für den Baum so gering wie möglich
gehalten werden, empfehlen wir die Schnittstelle zusätzlich
noch mit Baumwachs zu versiegeln.
Gefahren durch reaktive Kräfte
Reaktive Kräfte kommen während des Betriebs der Sägekette
(40) vor. Dabei wirken die Kräfte, die auf das Holz angewendet
werden sollen, gegen den Operator. Sie treten ein, wenn die
laufende Sägekette (40) in Kontakt mit einem festen Objekt wie
ein Ast kommt oder eingeklemmt wird. Diese Kräfte können zu
einem Kontrollverlust und Verletzungen daraus führen.
Das Verständnis der Entstehung dieser Kräfte kann Ihnen dabei
helfen, die Schrecksekunde und den Kontrollverlust zu vermei-
den.
Diese Säge ist so gestaltet, dass sich die Rückschlageffekte
nicht so stark bemerkbar machen wie bei herkömmlichen Ket-
tensägen.
Behalten Sie trotzdem stets einen festen Griff und einen guten
Stand, um im Zweifelsfall die Kontrolle über das Werkzeug zu
behalten.
Die häufigsten Effekte sind:
• Rückschlag
• Rückstoß
• Rückzug
Rückschlag
Der Rückschlag kann eintreten, wenn die laufende Sägekette
(40) an dem oberen Viertel des Schwertes (41) auf ein festes
Objekt trifft oder eingeklemmt wird.
Die schneidende Kraft der Sägekette (40) übt auf die Säge
eine Rotationskraft in entgegengesetzter Richtung zu der Sä-
gekettenbewegung aus. Das führt zu einer Aufwärtsbewegung
des Schwertes (41).
Rückschlag vermeiden
Der beste Schutz besteht darin, Situationen, die zu Rückschlä-
gen führen, zu vermeiden.
• Behalten Sie die Position der oberen Führungsschiene stets
im Auge.
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