Sobald die Abtastspulen des EDC-Moduls durch einen
Magneten beeinflusst werden, wird dies erkannt.
Erkennung Demontage des Moduls vom Zähler
Die Erkennung ist möglich bei allen Zählern mit grau-
er Zählwerkshaube. Hier erkennt ein Hall-Sensor,
sobald das EDC-Modul vom Zählwerk entfernt wurde.
Erkennung Leckage
Wenn über einen Zeitraum von 24 h (96 Viertelstun-
denwerte) der Wert des Durchflusses nie Null ist,
dann deutet dies auf eine Leckage hin. Das EDC-
Modul setzt entsprechende Bits.
Ist der Durchfluss während einer Viertelstunde Null
(vor Erreichen von 96 Viertelstunden ohne Durch-
fluss), startet der Algorithmus neu.
Wurden 96 Viertelstunden mit Durchfluss erreicht,
gilt Leckage solange als gesetzt, bis 8 Viertelstunden
in Folge der Durchfluss Null war.
Erkennung Zählerstillstand (Blockade)
Wenn über einen Zeitraum von 4 Wochen kein
Zählerfortschritt vom EDC-Modul erkannt wird, wird
Zählerstillstand (Blockade) erkannt. Die Blockade
gilt als aufgehoben, wenn in einer Viertelstunde eine
Zählerstandsdifferenz von >10 Liter auftritt.
Erkennung Zähler überdimensioniert
Der Zähler ist überdimensioniert, wenn der Durch-
fluss nie größer ist als 0,1* Q
12. Übersicht mögliche Status-Fehlermeldungen
Die nachfolgend aufgelisteten Meldungen können entweder in der Konfigurationssoftware (MSS oder ZENNER
Device Manager Basic) erscheinen oder über ein Funktelegramm als Statusmeldung auftreten. Einige Meldungen
können vor Ort nach Klärung der Situation mittels Konfigurationssoftware zurückgesetzt werden.
Meldung
BACKFLOW
BACKFLOW_A
BATT_LOW
BLOCK_A
BURST
LEAK
LEAK_A
INTERFERE / COIL MANIPULATION
REMOVAL_A
TAMPER_A
OVERSIZE
UNDERSIZE
PERMANENT_ERROR / HARDWARE
TEMPORARY_ERROR
TRANSCEIVER
(10 % von Q
). Dabei
3
3
Beschreibung
Erkennung Rückwärtsfluss (aktuell erkannt)
Erkennung Rückwärtsfluss (lag vor)
Batteriewarnung
Erkennung Zählerstillstand
Rohrbruch aktuell erkannt
Leckagewarnung (aktuell erkannt)
Leckagewarnung lag vor
Demontage und/oder Manipulation (aktuell erkannt)
Erkennung Demontage des Moduls vom Zähler (lag vor) ggf. Kontrolle an der Messstelle
Manipulationserkennung (lag vor)
Erkennung Zähler überdimensioniert
Erkennung Zähler unterdimensioniert bzw. Rohrbruch
Gerätefehler, Gerätedefekt
Zeitweilig anstehender Fehler
Information
wird über 15 Minuten gemittelt. Es wird gezählt, wie
oft der Durchfluss von 10 % von Q
wird. Wird der Durchfluss nach 30 Tagen nicht er-
reicht, wird „Zähler überdimensioniert" erkannt.
Wird einmalig ein Durchfluss von >10 % von Q
gemittelt über eine Viertelstunde, erreicht, wird die
Erkennung dauerhaft deaktiviert und der Status
„Zähler überdimensioniert" wieder gelöscht.
Erkennung Zähler unterdimensioniert
Wenn der Durchfluss über eine Dauer von 6 Stunden
ununterbrochen größer als Q
ist, deutet dies auf eine Unterdimensionierung des
Zählers hin und es wird „Zähler unterdimensioniert"
erkannt. Dabei wird über 15 Minuten gemittelt.
Erkennung Rohrbruch
Bei EDC-M-Bus- und Impulsmodulen: „Rohrbruch"
wird erkannt, wenn der Durchfluss während einer
zusammenhängenden Periode von 30 Minuten einen
gegebenen Wert (>30 % von Q
Dabei wird über 15 Minuten gemittelt.
Erkennung Rückfluss (Falscheinbau)
Wenn nach Installation das EDC-Modul erkennt, dass
der Zähler über einen Zeitraum von 12 Stunden jede
¼ Stunde rückwärts läuft, wird Rückfluss (Falschein-
bau) erkannt. Wenn der Zähler 4 Stunden lang
vorwärts läuft, gilt die Meldung als aufgehoben und
der Rückfluss als beendet.
nicht erreicht
3
3
(Dauerdurchfluss)
3
) überstiegen hat.
3
Maßnahme
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
Gerätetausch einplanen
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
ggf. Kontrolle an der Messstelle
Gerät austauschen
ggf. Gerät zu einem späteren
Zeitpunkt nochmals auslesen
kein Handlungsbedarf
,
7