3.2. Montage mit Schraubbefestigung (EDC-S)
Das EDC wie in Abbildung 5 dargestellt auf das ggf.
zuvor gereinigte Zählwerk aufsetzen und mit zwei
Sicherungsschrauben befestigen. Anschließend
die gelben Sicherungsmarken über die Schrauben
kleben. Der Wasserzählerdeckel ist ggf. gegen den
mitgelieferten Deckel passend zum EDC-Modul
auszutauschen.
Abb. 4: Montage des EDC-C
Achtung:
Stellen Sie vor der Nachrüstung der
EDC-Module sicher, dass das Zählwerk
frei von Verschmutzungen ist und das
EDC wie vorgesehen montiert werden kann.
Achten Sie auf die korrekte Positionierung des EDC
und kontrollieren Sie, ob das EDC waagerecht auf
dem Zählwerk sitzt. Nicht fachgerechte Montage wie
in folgenden Skizzen (Abb. 6) dargestellt, verhindern
eine zuverlässige Abtastung der Modulatorscheibe
und führen zu Differenzen zwischen dem Zähler-
stand des Rollenzählwerks und dem übertragenem
Zählerstand.
Abb. 6: Nicht fachgerechte Montage des EDC-Moduls
4. Parametrierung
Die Parametrierung vor Ort ist nur bei nachträglicher
Installation des EDC-Moduls auf einen Wasserzähler
erforderlich.
Einstellbare Parameter:
aktueller Stand des Rollenzählwerks
■
zum EDC gehörige Wasserzählernummer
■
Impulswertigkeit der Modulatorscheibe
■
Rücksetzung Statusbits (Manipulation, Fehler)
■
Rücksetzen aller Loggerwerte (bei Wechsel des
■
Wasserzählers und weiterer Nutzung des EDC-
Moduls)
Einstellung der Impulslänge (ms)
■
Einstellung der Ausgangs-Impulswertigkeit
■
Abb. 5: Montage des EDC-S auf
Zähler mit Kupfer/Glas-
Zählwerk (IP68)
Inbetriebnahme / Funk-Aktivierung
EDC mit wireless M-Bus Schnittstelle:
Bei der EDC wM-Bus Variante der ersten Generation
(erkennbar an der Seriennummer beginnend mit
„EZRI01...") erfolgt die Aktivierung des Funksignals
automatisch, sobald die Funktion „pulse enabled"
eingeschaltet ist und das EDC-Modul mehr als 30
Impulse vom Zählwerk abgetastet hat.
Bei EDC wM-Bus Geräten der zweiten Generation
(erkennbar an der Seriennummer beginnend mit EZ-
RI0A..." und Firmware ≥ 1.78) erfolgt die Aktivierung
nicht mehr automatisch nach x Litern Durchfluss,
sondern kann wie folgt vorgenommen werden:
- mittels Anleuchten der Infrarot-Schnittstelle > 8
Sekunden (Leuchtmittel sollte keine LED sein);
- mittels ZENNER-Infrarot Optokopf IrCombiHead,
dem Universalinterface MinoConnect (USB oder Blue-
tooth) und der MSS-Konfigurationssoftware oder der
ZENNER Device Manager Basic App.
Hinweis: EDC-Module der dritten Generation (erkenn-
bar am Fabrikationsblock EZRI0B...) können nur noch
mit der App ZENNER Device Manager Basic konfigu-
riert werden.
Bei Verwendung der MSS Software und Optokopf bitte
zur Aktivierung des EDC Moduls V2 (ab Fw. 1.78) in der
Softwareoberfläche die Clickbox „SetOperationMode"
anklicken. Nach Aktivierung blinkt bei EDC-Modulen
ab Firmware 1.78 die rote LED für eine Dauer von einer
Minute. Der aktuelle Stand des Rollenzählwerks (in
Litern!) ist mittels Optokopf über die frontseitig ange-
brachte Infrarot schnittstelle des EDC programmierbar.
EDC mit LoRaWAN® Schnittstelle:
Das LoRaWAN® EDC-Modul ist im Falle einer Nach-
rüstung ebenfalls mittels Optokopf und dem zuvor
beschriebenen Zubehör zu aktivieren und zu parame-
trieren. Alternativ ist das Anleuchten ( > 8 Sekunden)
der Infrarot Schnittstelle möglich.
Ist das Modul bereits ab Werk auf dem Wasserzähler
montiert, ist keine Paramet rierung bzw. nicht zwin-
gend eine Funkaktivierung notwendig, da der Funk
automatisch nach Durchflus serkennung (Durchfluss-
menge hängt vom Zählertyp ab) aktiviert wird. Hier
ist ebenfalls die Aktivierung mittels Anleuchten ( > 8
Sekunden) der Infrarot Dioden möglich.
Nach erfolgter Aktivierung sendet das Gerät eine Bei-
trittsanfrage (join request) an den Server und wartet
auf die Annahme (join accept).
Falls keine Verbindung erfolgt, wird jede Minute eine
weitere Anfrage versendet (max. 5 Anfragen).
Die Kontrollleuchte (rote LED) zeigt den Status des
Verbindungsvorgangs an:
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